Infos

Herzlich willkommen auf dem Luzerner Kulturportal für Schulen! Hier finden Sie die wichtigsten Informationen zum Projekt schukulu zusammengestellt. Lehrpersonen und Kulturschaffenden stehen unter den folgenden Punkten nützliche Merkblätter zum Download bereit.

Schule und Kultur im Kanton Luzern

Das Netz der Kulturvermittlung für Schulen wurde in den letzten Jahren im Kanton Luzern kontinuierlich ausgebaut und umfasst inzwischen verschiedene Elemente, Instrumente und Akteure. Unter dem Namen schukulu engagieren sich im Kanton Luzern die Abteilung Kulturförderung und die Dienstelle Volksschulbildung (DVS) seit über 10 Jahren intensiv für die Vernetzung von Kulturangeboten und Schulbildung. Das Engagement beruht auf den Erkenntnissen des Bildungs- und Kulturdepartementes, dass kulturelle Bildung zum Bildungsauftrag gehört und von elementarer Bedeutung für die Qualität der Bildung ist. Unterstützt wird das Projekt schukulu von der Albert Koechlin Stiftung und Swisslos.

Angebot des Kulturportals schukulu

Die Webseite schafft einen gemeinsamen Ort zur Präsentation des vielfältigen Kulturangebotes für Schulklassen im Kanton Luzern. Lehrpersonen können via www.schukulu.ch frühzeitig und direkt online Angebote für Schulklassen bei den verschiedenen Kulturinstitutionen und Kulturschaffenden buchen.

Ziel des Webangebotes ist es, die Interaktionen zwischen Kulturaktivitäten und Schulaktivitäten gezielt zu fördern. Daher werden nur spezifisch kulturelle Angebote für Schulen aufgenommen. Diese werden von den Kulturschaffenden publiziert und vor der Freischaltung durch die Mitarbeitenden der Kulturförderung des Kantons Luzern geprüft.

schuku spezial Angebote

In der Rubrik schuku spezial werden solche Kulturangebote aufgeführt, die auf einer intensiven Zusammenarbeit zwischen dem Projekt schukulu und den Kulturschaffenden basieren. Damit verbunden ist die Einhaltung spezifischer Qualitätsstandards. So fordert schukulu einen interaktiven Charakter des Vermittlungsangebotes. Die Schülerinnen und Schüler sind nicht nur Kulturkonsumenten, sondern werden als Kulturproduzenten selbst aktiv. Vorzugsweise unterstützt schukulu Projekte, die über einen längeren zeitlichen Rahmen angelegt sind, Workshops müssen die Mindestdauer eines Halbtages aufweisen. Das Angebot auf der Webseite wird stetig weiterentwickelt. Mittels Fragebogen für die Lehrpersonen werden die Angebote evaluiert.

Die erschwinglichen Kulturprojekte für Schulklassen der Marke schuku spezial sind nur dank der Unterstützung der Albert Koechlin Stiftung und Swisslos möglich. So können die Gesamtkosten mit maximal 80 Prozent durch schukulu gedeckt werden.

Infos für Lehrpersonen

Auf www.schukulu.ch finden Sie Kulturangebote für Ihre Schulklasse oder das ganze Schulhaus in sechs verschiedenen Sparten und für alle Schulstufen. Sie können nach Projekten in Ihrer Wunschsparte stöbern, eine Stichwortsuche durchführen oder mittels gezielter Suche Ihre Anfrage verfeinern. Wenn Sie ein passendes Angebot gefunden haben, kann die Buchung direkt online via Webseite durchgeführt werden. Beachten Sie auch die schuku spezial Angebote zu Vorzugskonditionen.

Nach der Teilnahme an einem schuku spezial Angebot senden Sie Ihr Feedbackformular bitte an: schukululu.LÖSCHEN.ch

Merkblätter
Merkblatt zur Kulturvermittlung für Lehrpersonen
Feedback schuku spezial Formular
Kulturbeiträge Regelungen
Antragsformular Beitrag Reise
Antragsformular Beitrag Kulturprojekte

 

Kulturverantwortliche an Schulen

An mehr als 100 Schulhäusern gibt es im Kanton Luzern bereits sogenannte Kulturverantwortliche. Dies sind schulinterne Verantwortliche für Angebote und Projekte im Bereich Kultur und in dieser Rolle direkte Ansprechpartner des Projektes schukulu. Die Verantwortlichen für Kultur sichern die Koordination zwischen Kulturaktivitäten und Schulaktivitäten. Im Rahmen des Schulpools kann diese Funktion von der Schulleitung einer Lehrperson zugetragen werden. schukulu organisiert pro Jahr zwei Impulsveranstaltungen, wo die Kulturverantwortlichen Einblicke in verschiedene schukulu Angebote aller Sparten erhalten. Analog zu Managern in der Wirtschaft profitieren sie von „Boni“ im Sinne von Tickets für spannende Kulturveranstaltungen und Projekte, mitfinanzierten Weiterbildungen wie z.B. einem Zertifikatslehrgang (CAS) für Kulturverantwortliche oder anderen WB-Kursen für Lehrpersonen

Merkblätter
Kulturverantwortliche: Informationen zur Funktion

 

Infos für Kulturanbietende

Kulturschaffende, Kulturinstitutionen und Museen haben die Möglichkeit, Ihre Kulturangebote für Schulklassen kostenlos auf der Plattform zu publizieren. Text, Bild, PDF's und Links können selbst hochgeladen und bearbeitet werden. Dazu ist lediglich die Erstellung eines Benutzerkontos nötig. Im Anschluss wird das Angebot geprüft und durch die Mitarbeitenden des Projektes schukulu freigeschaltet. Kriterium für die Publikation eines Angebotes ist die Verankerung in mindestens einer Kultursparte. Veranstalter und Veranstaltung müssen nicht zwingend im Kanton Luzern verortet sein. Die Eingabe eines Kulturangebotes kann per Mausklick bei allen drei Kulturplattformen (LU, SZ, UR) gleichzeitig getätigt werden.

Bei Interesse an der Eingabe eines schuku spezial Angebotes lesen Sie bitte die Informationen sowie die untenstehenden Merkblätter und kontaktieren uns mit Ihrem Konzeptvorschlag.

Merkblätter
Feedback schuku spezial Formular
Kriterien für die Beurteilung von schukulu_spezial Projekten
Vorlage Eingabe schukulu_spezial_Angebot
schukulu Logo zum Downoad

 

schukulu Fachgruppe

Die Fachgruppe schukulu ist ein aus unterschiedlichen Fachpersonen zusammengesetztes Gremium, das hinter der konzeptuellen Ausrichtung des Projektes schukulu steht und an der Weiterentwicklung arbeitet. Zurzeit sind neben Vertretern der Kulturförderung des Kantons Luzern, der DVS sowie der PH Luzern auch professionelle Kulturvermittlerinnen und Kulturvermittler des Luzerner Theaters, des Luzerner Sinfonieorchesters, des Kunstmuseums, des Kleintheaters und des Lucerne Festivals Teil der Fachgruppe. Sie haben die Aufgabe, strategische und praktische Inputs zur Kulturvermittlung in den verschiedenen Sparten einzubringen. In Bezug auf den Kulturvermittlungsauftrag des Kantons Luzern stellt die Fachgruppe schukulu eine intensive Vernetzung und Koordination sicher. Ebenso engagiert sie sich bei den Impulsveranstaltungen für die Kulturverantwortlichen an Schulen.

Kontakt
 

Kulturtag

Neustudierende an der Pädagogischen Hochschule Luzern kommen einmal pro Jahr in den Genuss des PH Kulturtages. Die zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer werden in diesem Rahmen mit Schukulu bekannt gemacht.

Die dahinter stehende Idee ist es, angehenden Lehrpersonen ein positives Kulturerlebnis zu vermitteln und dadurch ihr Kulturinteresse zu wecken, zu motivieren und zu fördern. Weiter bietet sich mit einem PH Kulturtag die Möglichkeit, die Angebote der Kulturvermittlung einem "Qualitätstest" zu unterziehen. Die Studierenden werden mittels Online-Fragebogen gebeten, die Angebote zu beurteilen und den Kulturtag als Ganzes zu bewerten. Frei nach persönlichen Interessen erhalten die Grundjahr-Studierenden die Gelegenheit, jeweils 2–3 aus mehr als 20 Kulturangeboten unterschiedlichster Sparten auszuwählen und zu besuchen. Als Abschluss des Kulturtages trifft man sich jeweils zu einer Kulturveranstaltung mit Apéro.
 

Wissenswertes zur Kulturvermittlung

"Die kulturelle und künstlerische Bildung entwickelt die Sensibilität, die Kreativität, die Ausdrucks-, Gestaltungs- und Kommunikationsfähigkeit der Kinder und Jugendlichen. Sie befähigt sie, in der Schulzeit und später als Erwachsene, innovative und konstruktive Beziehungen zu ihrer Umwelt aufzubauen" (Manifest Arts and Education 2010).

Kulturvermittlung an Schulen stellt ein unersetzliches Vorbereitungs- und Übungsfeld für das Leben eines Individuums dar. Erstens, weil nur in der Schule keine gesellschaftliche Segregation herrscht und zweitens, weil in Kulturvermittlungsprojekten der Schule nicht nur die Freiwilligen, sondern alle Kinder und Jugendlichen im Programm einbezogen sind. Kulturvermittlung in Schulen leistet so einen wichtigen Beitrag zur Chancengleichheit. Nicht weniger zentral ist in der Kulturvermittlung die Auseinandersetzung mit Traditionen und der eigenen Identität. In Zeiten der Schnelllebigkeit und Digitalisierung wird die Kenntnis der eigenen Kultur oder der kulturellen Vielfalt des Wohnorts in eine neues Licht gerückt und durch das Erleben mit allen Sinnen angesprochen.

Der Zugang zur Kultur – ungeachtet der sozialen und gesellschaftlichen Herkunft – ist als Grundrecht in der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 verankert.

Weiterführendes Infomaterial
Manifest ArtsEducation
Schwerpunkt schukulu Mitteilungsblatt 1–12
Studie Kulturvermittlung Kurzversion Deutsch
Seminararbeit Kulturelle Bildung2
Seminararbeit Kulturelle Bildung
MUS-E Evaluationsbericht

 

Sollten Sie die gewünschte Information hier nicht finden, wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle: Kontakt

Das Projekt schukulu wird unterstützt von: